(Wochenbuch 252): Was erwartet uns 2017...?

Grüezi mitenand

 

Hoffentlich durften auch Sie geruhsame und familiäre Festtage erleben.

Ich bin kein Mensch der Vorsätze, aber trotzdem ist es gut, dass das Leben einen Rhythmus hat. So wie der Sonntag eine Woche abschliesst und man wieder sagen kann: Ich schaue nach vorne. Auch der Jahreswechsel bietet uns die Möglichkeit, wieder aufzubrechen.

 

Das Bild zeigt eine Schiffsstation in Locarno. "Partenza" heisst Abfahrt. Wohin die Reise führt, weiss man im Leben nie so genau. Trotzdem sind wir alle eine Art Kapitän und verantwortlich, wohin der Kurs führt. Um auf das Bild zurückzukommen. Bevor das Schiff die Passagiere aufnimmt, kommt es an. Jeder Partenza geht eine Ankunft voran. Damit sind wir wieder beim letzten Wochenbuch: Advent = Ankunft. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes 2017.

 

Um den Gedanken noch politisch einzubetten. Der Bundesrat will mit der EU ein "institutionelles Rahmenabkommen" aushandeln. Im Klartext soll die Schweiz EU-Recht automatisch übernehmen und sollte es zu irgendwelchen Uneinigkeiten kommen, entscheidet der Europäische Gerichtshof. Akzeptiert unser Land dieses Urteil nicht, darf die EU sogar Strafen und Sanktionen gegen uns verhängen. Mit einem solchen Abkommen ist es vorbei mit unserer Selbstbestimmung und auch mit unserer direkten Demokratie. Fremdes Recht und fremde Richter werden bestimmen und nicht mehr wir Schweizerinnen und Schweizer. Um nochmals auf das Bild oben zurückkommen: Wir sollten unter allen Umständen selber Kapitän bleiben und sagen, wohin es geht mit der Schweiz. Helfen Sie mit.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller