Herzlich willkommen

"Mir liegt Nidwalden am Herzen – und die Schweiz. Ich stehe zu unserer

direkten Demokratie. Die Bürgerinnen und Bürger sollen das letzte Wort haben und nicht irgendwelche Richter oder Brüssel. Ein EU-Beitritt kommt für mich nicht in Frage.

Die Schweiz ist weltoffen und unabhängig. Das ist unser Erfolgsrezept und

dafür will ich mich stark machen."             

                                                                         

Mo

24

Jul

2017

(Wochenbuch 281): Die Schweiz feiern...

Grüezi mitenand

 

Das Schöne an unserem Nationalfeiertag ist, es gibt keine offizielle Feier (auch nicht auf dem Rütli!), sondern hunderte, ja tausende Anlässe im Land: in den Gemeinden, Städten und natürlich auch zu Hause. Jede Cervelat, die im Garten gebrätelt wird, ist der Rede eines Politikers ebenbürtig. Wenn Sie Grillplausch und eine Festrede verbinden wollen, dann würde ich mich über Ihren Besuch in der Gemeinde Oberdorf freuen und zwar im Ortsteil Büren. Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen einen schönen 1. August, wie und wo Sie ihn auch immer verbringen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

17

Jul

2017

(Wochenbuch 280): in der "geschützten Werkstatt"...

Familie Gut mit Nationalrat Thomas Weibel und Lorenz (Landwirtschaftslehrling)
Familie Gut mit Nationalrat Thomas Weibel und Lorenz (Landwirtschaftslehrling)

Grüezi mitenand

 

Wie jedes Jahr half ich der Familie Gut beim Wildheuen. Was dieses Mal anders war: Wir wurden begleitet von meinem Nationalratskollegen Thomas Weibel von den Grünliberalen.

Er hatte in der letzten Spardebatte im Parlament gesagt, man müsse auch bei der Landwirtschaft kürzen, es handle sich schliesslich um keine "geschützte Werkstatt". Ich fragte ihn dann an, ob er mich im Sommer aufs Stanserhorn begleite zum Bergheuen und ob wir dann am Abend nochmals darüber diskutieren können, ob die Landwirtschaft eine "geschützte Werkstatt" sei. Thomas Weibel sagte mir spontan zu - und er hielt Wort. Den Bericht darüber finden Sie hier.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

Mo

10

Jul

2017

(Wochenbuch 279): Profis werden...

Grüezi mitenand

 

Zu meinen liebsten "Pflichtterminen" gehört im Sommer die Lehrabschlussfeier im Kanton Nidwalden. Auch dieses Mal durften wieder Hunderte junger Berufsleute ihre Diplome in Empfang nehmen. Sie sind nun Profis, wie der Festredner Stefan Flury (selber Lehrmeister und Mitglied der Berufsbildungskommission) sagte, und Profis zeichnen sich dadurch aus, dass sie jeden Tag etwas dazu lernen. Im Bild überreicht der Nidwaldner Bildungsdirektor Res Schmid gerade ein Diplom an Andrea Lussi (Tochter meines Jodlerkameraden Peter Lussi). Herzliche Gratulation und alles Gute auf Deinem weiteren Weg!

 

Nur wenige Kantone führen eine solche gemeinsame Feier aller Berufsgattungen durch. Einzelne Berufsverbände machen Druck, sie wollen die Ergebnisse schon früher haben für ihre eigenen Veranstaltungen. Das wäre schade um diese schöne Tradition. Ich wünsche mir, dass Nidwalden weiterhin seine jungen Berufsleute würdig feiert, zusammen mit den Eltern, den Lehrbetrieben, Freunden und Bekannten.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

03

Jul

2017

(Wochenbuch 278): Nidwaldner Marsch für die höchste Nidwaldnerin...

Grüezi mitenand

 

Am vergangenen Mittwoch durften wir in Hergiswil die neue Landratspräsidentin Michèle Blöchliger feiern. Sie wird für zwölf Monate den Kanton Nidwalden repräsentieren und die Parlamentssitzungen leiten. Ich wünsche Ihr dafür gutes Gelingen und viele schöne Begegnungen.

 

Der musikalische Höhepunkt des Abends war die Uraufführung des "Nidwaldner Marsches". Komponiert wurde das Werk von Reto Blättler, der mit dem Musikverein Hergiswil das Publikum begeisterte. Er liess sich inspirieren von der inoffiziellen Nidwaldner Hymne von Heinrich Leutholds "Zwische See und höche Berge".

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

26

Jun

2017

(Wochenbuch 277): zu Besuch bei der Königin der Zentralschweiz...

Grüezi mitenand

 

Wenn man so einen vielseitigen Hausberg vor der Türe hat wie den Pilatus, vergisst man manchmal, andere Bergschönheiten zu entdecken. So erging es mir mit der Rigi, der Königin der Berge, wie sie auch heisst.

 

Mit meinem Bruder stiegen wir auf die Hohfluh, ein anspruchsvoller Weg, der aber mit einer wunderbaren Rundsicht belohnt wird. Auch die Blumen standen in voller Blüte. Hier auf dem Bild sieht man eine Feuerlilie.

 

Einmal mehr erfüllte mich die Wanderung mit Dankbarkeit, in einer so schönen Umgebung leben zu dürfen. Ich hoffe, auch Sie kommen im Sommer dazu, unsere vielen Naturschönheiten zu geniessen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

19

Jun

2017

(Wochenbuch 276): In der Welt der Mikrotechnologie...

Mit Nationalratskollege Jacques Bourgeois im Forschungsinstitut CSEM
Mit Nationalratskollege Jacques Bourgeois im Forschungsinstitut CSEM

Grüezi mitenand

 

Das sind keine Marsmännchen, die Sie da sehen, sondern mein Nationalratskollege Jacques Bourgeois und ich.

 

Im Rahmen der Finanzkommission durften wir das CSEM in Neuenburg besuchen, ein Forschungsinstitut im Bereich der Mikrotechnologie, das auch mit Bundesgeldern unterstützt wird. Hier wird sehr nahe mit der Wirtschaft zusammengearbeitet, vor allem mit Firmen aus der Uhren- und Präzisionsindustrie.

 

Man setzt gemeinsam Forschungsprojekte um oder das CSEM stellt den Unternehmen hochpräzise Anlagen und Instrumente zur Verfügung, die sich vor allem KMU sonst nicht leisten könnten.

Dazu gehört auch ein absolut reiner Raum, wo keine Fremdpartikel die Arbeit stören oder gefährden könnten. Im Reinraum der CSEM werden zum Beispiel winzig kleine Solarmodule getestet und entwickelt. Die Forscher leisten einen wichtigen Beitrag, dass die Schweizer Wirtschaft innovativ und konkurrenzfähig bleibt. Hier sind die öffentlichen Gelder gut eingesetzt.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

  

Mo

12

Jun

2017

(Wochenbuch 275): Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Mo

05

Jun

2017

(Wochenbuch 274): Bekenntnis zu unseren Traditionen

Gesamtbild der nationalen Parlamentarier mit Tracht
Gesamtbild der nationalen Parlamentarier mit Tracht

Grüezi mitenand

 

Zusammen mit meinem Luzerner Nationalratskollegen Albert Vitali haben wir zum "Tag der Trachten" im Bundeshaus eingeladen. Anlass war das Eidgenössische Jodelfest im Wallis.

 

Fast zwanzig Kolleginnen und Kollegen sind in ihren traditionellen Kleidungen zur Ratssitzung erschienen. Ein schönes Bild und ein schönes Bekenntnis zu unserer Volkskultur. Das Bild zeigt die kulturelle Vielfalt unseres Landes. Am Abend durften wir Walliser Spezialitäten geniessen und die beiden Jodelchöre "Ahori" und "Ze Tafernu" umrahmten den Anlass musikalisch. Ein grosses Dankeschön, vor allem auch an die vielen Stunden Frohnarbeit, die von den Organisatoren und ihren Helfern geleistet werden.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

29

Mai

2017

(Wochenbuch 273): Wie viel ist uns unsere Sicherheit Wert...?

Grüezi mitenand

 

Die Kampfjet-Diskussion ist wieder einmal mitten im Bundeshaus gelandet. Braucht die Schweizer Armee eine Luftwaffe? Wie viele Flugzeuge sind nötig? Und soll das Volk wie beim Gripen über die Beschaffung abstimmen dürfen?

 

Zuerst etwas Grundsätzliches: Ein

Staat, der nicht mehr bereit ist, für die innere und äussere Sicherheit zu sorgen, hat verloren. Ich würde sogar sagen, dass die Gewährleistung der Sicherheit für uns Bürgerinnen und Bürger die wichtigste Aufgabe eines Staates ist. Wir möchten uns frei und sicher im eigenen Land bewegen können. Nur die Polizei darf Gewalt anwenden oder das Militär, sonst herrscht das Gesetz des Stärkeren. Leider fühlen sich heute viele Menschen nicht mehr überall sicher.

 

Im Jahr 2010 haben die Delegierten der SP Schweiz mit 255 zu 195 Stimmen beschlossen, dass die Armee abgeschafft werden soll. Kennen Sie eine Partei in Europa, die offen die

Abschaffung der Armee fordert und gleichzeitig in der Regierung sitzt? Ich nicht. Da erstaunt es auch wenig, dass die Linken und Grünen grundsätzlich gegen neue Kampfflieger sind.

 

Natürlich darf man fragen, wie viel Geld die Armee und speziell die Luftwaffe kosten sollen. Es ist eine Grundsatzfrage: Was ist uns die Sicherheit wert? Zum Vergleich: Wir geben heute 3,5 Milliarden Franken für die Entwicklungshilfe aus pro Jahr, gegenüber 2,5

Milliarden im Jahr 2010. Allein der Bund gibt 2017 fast 2 Milliarden Franken fürs

Asylwesen aus. Die 22 Gripen-Kampfjets hätten 3,1 Milliarden Franken gekostet.

Die Gegengeschäfte mit Schweden nicht eingerechnet. Ich meine, das sollte sich

ein Land wie die Schweiz leisten können.

 

Trotz Gripen-Nein bin ich nach wie vor überzeugt, dass die Schweizer Bevölkerung über die Flugzeugbeschaffung abstimmen soll. Ich bin aber dafür, dass diese Möglichkeit des Finanzreferendums grundsätzlich gelten soll, zum Beispiel auch bei der Entwicklungshilfe. Unsere Fraktion wird einen entsprechenden Vorstoss einbringen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

22

Mai

2017

(Wochenbuch 272):

Grüezi mitenand

 

Wie viel mehr verdient ein Zürcher im Vergleich zu einem Tessiner? In welchem Alter heiraten Schweizer? Wofür geben wir am meisten Geld aus? Niemand kennt unser Land so gut wie das Bundesamt für Statistik.

 

Mein Vorname Peter ist übrigens immer noch der häufigste Vorname in der Schweiz, auch wenn wir von den Lucas bald überholt werden. Meinen Artikel über Herrn und Frau Schweizer Durchschnitt finden Sie hier.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald),

Peter Keller

 

 

Mo

15

Mai

2017

(Wochenbuch 271): Kann man sich Hergiswil ohne ihre Glasi vorstellen...?

Das neue Wahrzeichen von Hergiswil: Der 20 Meter hohe Glasi-Turm
Das neue Wahrzeichen von Hergiswil: Der 20 Meter hohe Glasi-Turm

Grüezi mitenand

 

Am Sonntag feierte die Glasi Hergiswil ihren 200. Geburtstag. Mit einem grossen Volksfest. Robert Niederer, Besitzer und Geschäftsführer, fand die richtigen Worte über die wechselvolle Geschichte dieses Traditionsunternehmens. Wie wichtig ein kreativer Kopf war, wie ihn sein Vater hatte. Und dass die Gemeinde damals Hand bot zur Rettung. Vor allem aber, betonte Niederer, braucht es motivierte und gute Mitarbeiter.

 

Wir Hergiswiler sind stolz auf unsere Glasi und persönlich bin ich auch etwas stolz, dass der Metallbau meines Bruders das Stahlgerüst konstruieren durfte für das neue Wahrzeichen unserer Gemeinde: den 20 Meter hohen Glasi-Turm.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

08

Mai

2017

(Wochenbuch 270): Unehrliches Gesetz...

Grüezi mitenand

 

Man kann durchaus für die Energiewende sein. Man kann auch ein Gesetz dazu machen und das ganze "Energiestrategie 2050" nennen. Was aber politisch nicht geht, ist diese Unehrlichkeit beim Vorgehen.

 

Das Energiegesetz, über das wir am 21. Mai abstimmen, will den Energieverbrauch bis 2030 fast halbieren. Fossile Energieträger wie Benzin, Öl und Kohle sollen durch erneuerbare Energien ersetzt werden.

 

Noch einmal: Man kann das alles wollen. Aber man sollte den Bürgern gegenüber ehrlich sein, was diese Energiewende bedeutet. Es braucht Milliarden Franken Investitionen und höhere Preise (nicht nur für Benzin und Öl, auch für Strom), um den Verbrauch so massiv senken zu können. 

 

Nun behaupten die Befürworter, die ganze Energiewende koste nur 40 Franken pro Person. Das ist unehrlicher Humbug. Der Bundesrat selbst hat aufgelistet, dass alle diese Massnahmen mindestens 200 Milliarden Franken kosten. Der Rest ist Mathematik: Bis 2050 würde das pro Jahr rund 7 Milliarden Franken "Investitionen" ergeben. Wenn wir diese Kosten auf einen vierköpfigen Haushalt umrechnen, macht das 3200 Franken pro Haushalt und Jahr. Dann haben wir ein ehrliches Preisschild.

 

Wenn Sie für vier Personen Ferien buchen in Mallorca mit Flug, Hotel und Mahlzeiten und Ihnen dann das Reisebüro versichert, das Ganze koste nur 40 Franken Bearbeitungsgebühr, dann wissen Sie, dass das nicht stimmen kann. Aber genau das versuchen jetzt die Befürworter des Energiegesetzes. Darum stimme ich Nein am 21. Mai. Weil das Gesetz unehrlich ist, weil es eine gigantische Subventionsmaschine in Betrieb setzt und weil es anmassend ist, wenn die Politik ein Technologiegesetze macht für das Jahr 2050. Niemand hätte vor dreissig Jahren geahnt, wie schnell und grundlegend die Technik (Beispiel Smartphone) sich wandeln würde.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

01

Mai

2017

(Wochenbuch 269): Wie früh soll das Frühfranzösisch beginnen...?

Tagesschau-Beitrag zum Frühfremdsprachenentscheid im Kanton Thurgau
Tagesschau-Beitrag zum Frühfremdsprachenentscheid im Kanton Thurgau

Grüezi mitenand

 

Wieder einmal herrscht Aufregung um den Fremdsprachenunterricht in der Schweiz. Das Thurgauer Kantonsparlament hat entschieden, dass in der Primarschule nur eine Fremdsprache unterrichtet wird und Französisch, wie früher, konzentriert auf der Sekundarstufe stattfinden soll.

 

Nun geht es wieder los: Angeblich soll mit diesem Entscheid die Mehrsprachigkeit in der Schweiz gefährdet sein und auch der nationale Zusammenhalt würde darunter leiden. Das ist Unsinn. Die Experten sind sich nämlich äusserst uneinig, wann man am besten mit dem Fremdsprachenunterricht beginnt. Wichtig ist, dass die Schüler am Ende ihrer Schulzeit zwei Fremdsprachen einigermassen anständig gelernt haben.

 

Meine persönliche Meinung ist, dass man zu viel Fremdsprachenunterricht in die Primarschule gestopft hat. Zuallerst müssen gerade wir Deutschschweizer richtig Hochdeutsch lernen. Dann reicht eine zusätzliche Fremdsprache - und ich finde, es soll den Kantonen überlassen werden, welche Zweitsprache sie vorziehen. Genauso wichtig, wie der Sprachenunterricht sind auch die mathematischen Fähigkeiten und das Arbeiten mit den Händen. Schliesslich haben wir einen Mangel an gut ausgebildeten Berufsleuten. Wo bleibt eigentlich der Werkunterricht (oder wie immer man dieses Fach heute gerade nennt) in dieser ganzen Diskussion?

 

Mit besten Grüssen (und bis bald),

Peter Keller

 

 

Mo

24

Apr

2017

(Wochenbuch 268) Staatsakt für Bruder Klaus

Der Festplatz auf dem Landenberg in Sarnen. Mit Blick Richtung Flüeli Ranft, wo Bruder Klaus mit seiner Familie lebte.
Der Festplatz auf dem Landenberg in Sarnen. Mit Blick Richtung Flüeli Ranft, wo Bruder Klaus mit seiner Familie lebte.

Grüezi mitenand

 

Vor herrlicher Kulisse und bei schönstem Wetter beging unser Nachbarkanton Obwalden den Staatsakt zum 600. Geburtstag von Bruder Klaus

 

Sein persönliches Beispiel, seine Demut, sein Wirken für die Versöhnung der zerstrittenen Eidgenossenschaft (Stanser Verkommnis von 1481) ist auch für heute eine wichtige Botschaft.

 

Mein früherer Professor Peter von Matt hielt die Festrede. Wie immer, wenn er spricht, ein intelligenter Genuss. (Für die ganz Aufmerksamen: Der Staatsakt fand am 30. April statt. Ich habe mir erlaubt, den Beitrag für das Wochenbuch eine Woche vorzuverschieben)

 

Mit besten Grüssen (und bis bald), Peter Keller

 

 

Mo

17

Apr

2017

(Wochenbuch 267) Wenn junge Nidwaldner forschen...

Einer der vier Nidwaldner Jungforscher: Marco Savignano mit seiner 3D gedruckten Fingerprothese
Einer der vier Nidwaldner Jungforscher: Marco Savignano mit seiner 3D gedruckten Fingerprothese

Grüezi mitenand

 

Seit 50 Jahren gibt es den Wettbewerb "Schweizer Jugend forscht", wo Schülerinnen und Schüler ihre Maturaarbeiten einreichen können.

 

In Bern wurde das Jubiläum gefeiert und Jugendliche aus der ganzen Schweiz stellten ihre Projekte aus, darunter auch vier Nidwaldnerinnen und Nidwaldner. Unser Gymi stellt regelmässig Teilnehmer und Preisträger bei diesem Wettbewerb. Wir dürfen stolz sein auf diese jungen Forscher, die mit viel Einsatz und tollen Ideen im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich eine Maturaarbeit schreiben.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

10

Apr

2017

(Wochenbuch 266): Ganz einfach...

Madonna del Sasso in Locarno
Madonna del Sasso in Locarno

Grüezi mitenand

 

Diese Woche ganz einfach... frohe Ostern und dass die Hasen hoppeln und uns mit Schokolade und farbigen Eiern erfreuen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

03

Apr

2017

(Wochenbuch 265): Schweiz mit Sandstränden...

Mit Enrico Napoleone (und Schweizer Regenschirm) in der Altstadt von Cagliari. April 2017
Mit Enrico Napoleone (und Schweizer Regenschirm) in der Altstadt von Cagliari. April 2017

Grüezi mitenand

 

Vor zwei Jahren machte eine Aktion aus Sardinien Schlagzeilen: Eine Gruppe von Sarden lancierte die Idee, dass sich ihre Insel der Schweiz anschliessen soll als "Canton marittimo", als 27. Kanton mit Meer und Sandstränden.

 

Nun war ich ein paar Tage privat in Sardinien und ich hatte mich mit Enrico Napoleone verabredet, einem der Initianten des "Canton marittimo". Natürlich wissen wir beide, dass dieses Projekt wenig Chancen hat. Aber das Treffen war trotzdem interessant. Enrico erzählte über die abwechslungsreiche Geschichte seiner Heimat, die Probleme mit Italien und die Vorzüge Sardiniens. Wenn sich aus dem Projekt nur schon wirtschaftliche und persönliche Beziehungen ergeben, dann profitieren beide: die Schweiz und Sardinien.

 

Als kleines Gastgeschenk brachte ich einen Schweizer Regenschirm mit und sagte Enrico, dass unser Land zwar viele positive Seiten habe, aber das Klima hier auf Sardinien sei definitiv besser... Mit einem Beitritt Sardiniens zur Schweiz würden wir unsere Sonnenstube definitiv vergrössern. Wenn Sie sich über den "Canton Marittimo" mehr informieren möchten, besuchen Sie die gleichnamige Facebook-Seite.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

27

Mär

2017

(Wochenbuch 264): Wenn frühmorgens das Telefon klingelt...

Grüezi mitenand

 

Da bin ich frühmorgens im Auto unterwegs, als mein Handy klingelt. Mein erster Gedanke: "Wer um alles in der Welt ruft mich um viertel vor sieben an?" Die Nummer ist mir nicht bekannt.

 

Es meldet sich eine freundliche Stimme, er hätte gerade mein Portemonnaie gefunden... Wie bitte, das könne doch nicht sein? Doch, er sei an der Bushaltestelle Matt vorbeigefahren und habe dort etwas Dunkles liegen sehen und darum herum verstreut verschiedene Kärtchen. Der nette Finder hatte daraufhin angehalten und mich angerufen. Manchmal haben Visitenkärtchen mit Telefonnummer doch ihr Gutes...

 

Was kann ich sagen? Vielen Dank. Ein tolles Beispiel von Hilfsbereitschaft. Wenn ich nur schon an den Aufwand denke, die ID, die Kreditkarte, meinen Badge zu sperren bzw. wiederzubeschaffen. Dann sagte der Mann einen besonders bemerkenswerten Satz: Ich glaube daran, dass solche guten Taten irgendwann wieder zurückkommen. Ja, das soll uns allen ein Beispiel sein. Nochmals herzlichen Dank, Daniel!

 

Und noch ein kleiner Tipp: Beim Einsteigen nicht das Portemonnaie aufs Autodach legen, wenn man noch die Mappe oder die Jacke auf den Rücksitz verstaut.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller 

 

 

Mo

20

Mär

2017

(Wochenbuch 263): Flüchtlingshandys überprüfen...

Grüezi mitenand

 

Ganz so drastisch ist es nicht, wie der Blick schreibt. Es geht nicht darum, Flüchtlingen einfach grundlos die Handys wegzunehmen. Aber es ist doch schon seltsam, dass eine grosse Zahl der Asylmigranten ihren Pass oder andere Reisedokumente verlieren, nicht aber das Smartphone...

 

Das ist auch der deutschen Bundesregierung aufgefallen. Sie will künftig die Handys (und Computer) von Flüchtlingen mit unklarer Identität ohne deren Einwilligung einsehen. Das deutsche

Bundesinnenministerium schätzt, dass im letzten Jahr bei 50 bis 60 Prozent der Asylsuchenden das Auslesen eines "Datenträgers" in Betracht gekommen wäre, um zu überprüfen, ob Flüchtlinge falsche Personalien angeben, um eine Abschiebung zu verhindern oder Sozialleistungen zu erschleichen.

 

Ich habe den Bundesrat gefragt, ob auch er beabsichtigt, Handys und Computer von Flüchtlingen einzusehen, die ihre Herkunft verschleiern. Der Bundesrat wollte nicht - also muss man ihn dazu zwingen. Mein Fraktionskollege Gregor Rutz hat einen entsprechenden Vorstoss eingereicht.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Di

14

Mär

2017

Herzlich Willkommen zum Sessions-Rückblick

.
.

Mo

13

Mär

2017

(Wochenbuch 262): Bruder Klaus - der erste Schweizer...

Statue von Bruder Klaus in der unteren Ranftkapelle
Statue von Bruder Klaus in der unteren Ranftkapelle

Grüezi mitenand

 

Er hat eine einzigartige Stellung in der Schweiz: Bruder Klaus, vor sechshundert Jahren geboren in Sachseln Obwalden.

 

Warum einzigartig? Bruder Klaus wurde zu einer Identifikationsfigur für alle Schweizer - und zwar jenseits von politischen und religiösen Überzeugungen.

 

Ob Reformierte oder Katholiken, Deutschschweizer oder Romands, Pazifisten oder Konservative: der Eremit vom Ranft steht für die Kraft der Versöhnung und für Bescheidenheit: Dass wir persönlich, aber auch als Land unsere Grenzen kennen.

 

"Mischt euch nicht in fremde Händel", auch die schweizerische Neutralitätspolitik findet in Niklaus von Flüe ihren frühen Wegbereiter. Hier finden Sie einen Text von mir über den schweizerischen Landesheiligen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald), Peter Keller 

 

 

Mo

06

Mär

2017

(Wochenbuch 261): Die Politik muss von unten nach oben wachsen...

Ein grosses Merci an Landrat Albert Frank für den Rückblick!
Ein grosses Merci an Landrat Albert Frank für den Rückblick!

Grüezi mitenand

 

Natürlich ist die nationale Politik die grosse Bühne. Aber es würde diese Bühne nicht geben, wenn sich nicht viele Leute in den Gemeinden politisch engagieren würden.

 

Am 3. März durfte ich Gast an der Generalversammlung der SVP Stansstad sein und dort auch schon mal über die anstehende Abstimmung zum Energiegesetz referieren.

 

Hier stellvertretend ein Dankeschön für die vielen Menschen, die sich in verschiedenen Funktionen politisch engagieren: Vom Urnenbüro bis zum Ortsvorstand, von den Grünen bis zur SVP.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald), Peter Keller

Mo

27

Feb

2017

(Wochenbuch 260): Die AHV sichern...

Grüezi mitenand

 

Das wichtigste Geschäft der Frühjahrssession ist die Reform der Altersvorsorge. Die Ausgangslage ist klar: Der Anteil der AHV-Rentner wächst dank der höheren Lebenserwartung. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, aber für die zukünftige Finanzierung der AHV stellen sich Probleme.

 

Wir kommen nicht darum, Reformen durchzuführen. Ein politisch schwieriges Unterfangen. Soll man das Rentenalter erhöhen? Sehr unpopulär. Der erste Schritt ist sicher, dass Männer und Frauen mit 65 pensioniert werden. Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist keine Einbahnstrasse.  

 

Der wichtigste Grundsatz jeder Reform sollte aber sein, dass wir die heutigen Renten sichern können. Darum finde ich es auch falsch, dass alle künftigen AHV-Bezüger 70 Franken mehr erhalten sollen, wie das der Ständerat möchte. 70 Franken mehr im Monat tönt nach wenig, aber in der Summe würden rund 1,4 Milliarden Mehrausgaben pro Jahr anfallen. Dazu müsste man die Mehrwertsteuer noch mehr erhöhen - und wer zahlt die Mehrwertsteuer? Wir alle, bei jedem Einkauf, auch die Rentner. Was auch unfair ist, dass von dieser Erhöhung um 70 Franken nur die Neurentner profitieren würden. Wer die AHV wirklich langfristig sichern will, darf nicht noch ungerechte Geschenke verteilen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald), Peter Keller

 

 

 

Mo

20

Feb

2017

(Wochenbuch 259): Guggen, Würste und Maskeraden...

Grillstand der Stanser Jodlerbuebe am Guggenüberfall in Stans
Grillstand der Stanser Jodlerbuebe am Guggenüberfall in Stans

Grüezi mitenand

 

Der Guggenüberfall in Stans ist legendär - und wie jedes Jahr haben wir Jodler unseren Grillstand betrieben. Voller Einsatz. Fasnacht feiern, gibt Hunger. Auch dieses Jahr waren wir wieder bis am Sonntagmorgen früh im Einsatz. Würste, Pizzas und Hamburger für die gute Laune. Ich war an der Kasse und es war wieder erstaunlich: Obwohl auch einiger Alkohol im Spiel ist, die Leute waren freundlich, fröhlich, gut drauf. So soll es sein. Am Schmutzigen Donnerstag sind wir wieder auf dem Stanser Dorfplatz. Wir freuen uns auf euren Besuch.

 

Mit den besten Grüssen (und bis bald), Peter Keller

 

 

Mo

13

Feb

2017

(Wochenbuch 258): Abstimmung verloren, Volkswillen respektieren...

Grüezi mitenand

 

Am Abstimmungsergebnis gibt es nichts herumzudeuteln: Fast 60 Prozent der Schweizer Bürger lehnten die Unternehmenssteuerreform lll ab. Den Befürwortern - auch mir - war es nicht gelungen, die Bevölkerung von der Notwendigkeit dieser Reform zu überzeugen.

 

Die Linke jubelt über den Sieg an der Urne, sie fordert den Rücktritt des Finanzministers, sie stellt Forderungen, wie eine angepasste Reform auszusehen hat. Das ist ihr gutes Recht. Ich möchte aber an dieser Stelle doch erinnern, wie die Linke mit demokratischen Entscheiden umgeht, wenn sie auf der Verliererseite steht. Da wird randaliert und demonstriert, da wird die Mehrheit als "dumm" und je nach dem "fremdenfeindlich" hingestellt, man weigert sich, den Volkswillen umzusetzen, so wie wir das erlebt haben bei der Masseneinwanderungsinitiative.

 

Für mich ist die direkte Demokratie kein Buffet, wo man sich nimmt, was einem passt und alles andere verschmäht. Der Volkswillen ist zu respektieren, wie jetzt beim Nein zur Unternehmenssteuerreform lll. Aber das erwarte ich auch von den Linken, wenn es um die Masseneinwanderung oder die Ausschaffung von kriminellen Ausländern geht.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

06

Feb

2017

(Wochenbuch 257): Gewerbebetrieb bekommt Kündigung wegen Asylunterkunft...

Grüezi mitenand

 

Vor ein paar Wochen bekam ich ein verzweifeltes Mail. Nach 43 Jahren muss ein Schwyzer Familienbetrieb seine Werkstatt räumen für Asylbewerber. Obwohl die Familie die Liegenschaft immer wieder selber saniert hat, obwohl man in all den Jahren regelmässig Lehrlinge ausgebildet hat, obwohl die Familie sich in den Vereinen und für das Dorfleben engagiert. Der Fall ist umso ärgerlicher, weil das Schweizer Asylwesen schon lange nichts mehr mit der ursprünglichen Idee zu tun hat (dem Schutz an Personen, die an Leib und Leben bedroht sind), sondern ein Instrument für Schlepper geworden ist, um Wirtschaftsmigranten nach Europa zu bringen, die vielfach im Sozialstaat landen.

 

Das kostet uns Milliarden Franken. Alleine für 2017 wurden im Parlament zusätzlich 500 Millionen Franken Sozialhilfe für Asylbewerber gesprochen. Die Rechnung zahlen die Steuerzahler - und ein Familienbetrieb wie die Firma Kaufmann Wohnbedarf, denen ihre Werkstatt gekündigt wurde, um Asylmigranten unterzubringen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

30

Jan

2017

(Wochenbuch 256): Geschichte hilft verstehen...

Grüezi mitenand

 

Ist die Türkei auf dem Weg zu einer Diktatur? Was haben die Konflikte im Nahen Osten und dem Balkan mit dem ehemaligen Osmanischen Reich zu tun? Warum ist Zypern in einen griechischen und türkischen Teil getrennt?

 

Wer die heutigen Entwicklungen und Konflikte verstehen will, muss sich mit ihrer Geschichte befassen. Ich lese gerade viel über das Ende des Osmanischen Reiches. Es umfasste den ganzen Balkan, die heutige Türkei, den Nahen Osten und fast ganz Nordafrika. Nach dem 1. Weltkrieg müssen die Sultane abdanken. Aber ihr Erbe beschäftigt uns bis heute. Auch der türkische Präsident Erdogan und seine Machtpolitik sind ohne diese Vorgeschichte nicht zu verstehen. Ich komme auf das Thema zurück.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

23

Jan

2017

(Wochenbuch 255): Zu den Ursprüngen des Universum...

Grüezi mitenand

 

Die parlamentarische Arbeit ist nicht nur Akten studieren und Zahlen beigen, manchmal darf man auch wirklich interessante Dinge erleben. So besuchte ich mit einem Teil der Finanzkommission die Forschungseinrichtung CERN in Genf, wo sich ein gigantischer Teilchenbeschleuniger im Boden befindet. Die Physiker versuchen mit Hilfe dieser Apparatur, die Ursprünge unseres Universums, den "Ur-Knall", zu ergründen. Absolut beeindruckend. Auch die Anlage selbst, die sich etwa hundert Meter unter der Erde befindet.

 

Was hat die Finanzkommission dort verloren? Die Schweiz gibt auch Darlehen für den Bau oder die Renovation von Immobilien, die sich im Besitz internationaler Organisationen befinden. Auch nach diesem Besuch und bei aller Sympathie für die grossartige Forschungsarbeit, die hier geleistet wird: Es geht um Schweizer Steuergelder und diese sollen nur nach sorgfältiger Prüfung gesprochen werden.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

16

Jan

2017

(Wochenbuch 254): Nicht die Augen verschliessen...

Grüezi mitenand

 

Sie kennen sicher die drei Äffchen... eines hält sich die Augen zu, das andere die Ohren und das dritte hält seine Hände vor den Mund. Die drei Äffchen sind in der Politik allgegenwärtig. Besonders bei unbequemen Themen wimmelt es von Politikern, die lieber den Mund halten oder die Augen verschliessen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann wäre ich manchmal auch lieber eines dieser drei Äffchen. Aber nicht diese Woche... Meine aktuelle Kolumne im Unterwaldner:

 

Der Fall Anis Amri muss uns zu

denken geben. Der Tunesier war im Dezember in einen Berliner Weihnachtsmarkt gerast und tötete zwölf Menschen.

 

Seine «Karriere» beginnt 2011, als er mit Schleppern nach Italien kommt und dort Asyl beantragt. Er gibt sich als minderjährig aus, kommt in eine öffentliche Schule und randaliert. Amris und andere Asylbewerber zünden ihre Unterkunft an und verprügeln einen

Erzieher. Er kommt ins Gefängnis und wird 2015 entlassen. Die italienischen Behörden versuchen, ihn nach Tunesien auszuweisen. Ohne Erfolg.

 

Amri verschwindet. Zuerst in die Schweiz, dann nach Deutschland. Auch dort meldet er sich als «Flüchtling», wird wieder kriminell und vorläufig festgenommen, aber schon am nächsten Tag entlassen. Die nötigen Ausweis-Ersatzpapiere aus Tunesien können nicht beschafft werden. Dann stuft ihn die Polizei als islamistischen «Gefährder» ein, er verkehrt in radikalen Moscheen und wird zeitweilig überwacht.

 

Was sagt uns der Fall Amri? Wer illegal nach Europa reisen will, nutzt am besten das Asylrecht. Die Herkunftsländer stellen sich gegen Abschiebungen – und die hiesige Politik ist nicht bereit, mit Sanktionen gegen diese Staaten vorzugehen. Dass Amri in Deutschland zuschlug ist Zufall. Es hätte auch die Schweiz treffen können. Wir müssen die illegale Asylmigration stoppen und unseren Rechtsstaat wieder durchsetzen.

 

Peter Keller, Nationalrat NW

 

 

Mo

09

Jan

2017

(Wochenbuch 253): Wenn der Dorfpolizist ein Gauner ist...

Ein Dorfpolizist und zwei "Töfflibuben". Juma-Theater 2017
Ein Dorfpolizist und zwei "Töfflibuben". Juma-Theater 2017

Grüezi mitenand

 

Neues Jahr, alte Tradition: immer im Januar führt die Jungmannschaft Hergiswil ihr Theater auf. Mit viel Einsatz bereitet sie den Besuchern einen lustigen und gemütlichen Abend. Besonders wenn der Dorfpolizist auf der Bühne der grösste Gauner ist... und am Ende doch alles gut wird.

 

Wie jedes Jahr verabredete ich mich mit meinen ehemaligen Kameraden von der Sekundarschule Hergiswil. Ein grosses Dankeschön der Juma Hergiswil für ihren tollen Beitrag an unser Dorfleben. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Junge in einem Verein engagieren.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

02

Jan

2017

(Wochenbuch 252): Was erwartet uns 2017...?

Grüezi mitenand

 

Hoffentlich durften auch Sie geruhsame und familiäre Festtage erleben.

Ich bin kein Mensch der Vorsätze, aber trotzdem ist es gut, dass das Leben einen Rhythmus hat. So wie der Sonntag eine Woche abschliesst und man wieder sagen kann: Ich schaue nach vorne. Auch der Jahreswechsel bietet uns die Möglichkeit, wieder aufzubrechen.

 

Das Bild zeigt eine Schiffsstation in Locarno. "Partenza" heisst Abfahrt. Wohin die Reise führt, weiss man im Leben nie so genau. Trotzdem sind wir alle eine Art Kapitän und verantwortlich, wohin der Kurs führt. Um auf das Bild zurückzukommen. Bevor das Schiff die Passagiere aufnimmt, kommt es an. Jeder Partenza geht eine Ankunft voran. Damit sind wir wieder beim letzten Wochenbuch: Advent = Ankunft. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes 2017.

 

Um den Gedanken noch politisch einzubetten. Der Bundesrat will mit der EU ein "institutionelles Rahmenabkommen" aushandeln. Im Klartext soll die Schweiz EU-Recht automatisch übernehmen und sollte es zu irgendwelchen Uneinigkeiten kommen, entscheidet der Europäische Gerichtshof. Akzeptiert unser Land dieses Urteil nicht, darf die EU sogar Strafen und Sanktionen gegen uns verhängen. Mit einem solchen Abkommen ist es vorbei mit unserer Selbstbestimmung und auch mit unserer direkten Demokratie. Fremdes Recht und fremde Richter werden bestimmen und nicht mehr wir Schweizerinnen und Schweizer. Um nochmals auf das Bild oben zurückkommen: Wir sollten unter allen Umständen selber Kapitän bleiben und sagen, wohin es geht mit der Schweiz. Helfen Sie mit.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller