Herzlich willkommen

"Mir liegt Nidwalden am Herzen – und die Schweiz. Ich stehe zu unserer

direkten Demokratie. Die Bürgerinnen und Bürger sollen das letzte Wort haben und nicht irgendwelche Richter oder Brüssel. Ein EU-Beitritt kommt für mich nicht in Frage.

Die Schweiz ist weltoffen und unabhängig. Das ist unser Erfolgsrezept und

dafür will ich mich stark machen."             

                                                                         

Mo

20

Feb

2017

(Wochenbuch 259): Guggen, Würste und Maskeraden...

Grillstand der Stanser Jodlerbuebe am Guggenüberfall in Stans
Grillstand der Stanser Jodlerbuebe am Guggenüberfall in Stans

Grüezi mitenand

 

Der Guggenüberfall in Stans ist legendär - und wie jedes Jahr haben wir Jodler unseren Grillstand betrieben. Voller Einsatz. Fasnacht feiern, gibt Hunger. Auch dieses Jahr waren wir wieder bis am Sonntagmorgen früh im Einsatz. Würste, Pizzas und Hamburger für die gute Laune. Ich war an der Kasse und es war wieder erstaunlich: Obwohl auch einiger Alkohol im Spiel ist, die Leute waren freundlich, fröhlich, gut drauf. So soll es sein. Am Schmutzigen Donnerstag sind wir wieder auf dem Stanser Dorfplatz. Wir freuen uns auf euren Besuch.

 

Mit den besten Grüssen (und bis bald), Peter Keller

 

 

Mo

13

Feb

2017

(Wochenbuch 258): Abstimmung verloren, Volkswillen respektieren...

Grüezi mitenand

 

Am Abstimmungsergebnis gibt es nichts herumzudeuteln: Fast 60 Prozent der Schweizer Bürger lehnten die Unternehmenssteuerreform lll ab. Den Befürwortern - auch mir - war es nicht gelungen, die Bevölkerung von der Notwendigkeit dieser Reform zu überzeugen.

 

Die Linke jubelt über den Sieg an der Urne, sie fordert den Rücktritt des Finanzministers, sie stellt Forderungen, wie eine angepasste Reform auszusehen hat. Das ist ihr gutes Recht. Ich möchte aber an dieser Stelle doch erinnern, wie die Linke mit demokratischen Entscheiden umgeht, wenn sie auf der Verliererseite steht. Da wird randaliert und demonstriert, da wird die Mehrheit als "dumm" und je nach dem "fremdenfeindlich" hingestellt, man weigert sich, den Volkswillen umzusetzen, so wie wir das erlebt haben bei der Masseneinwanderungsinitiative.

 

Für mich ist die direkte Demokratie kein Buffet, wo man sich nimmt, was einem passt und alles andere verschmäht. Der Volkswillen ist zu respektieren, wie jetzt beim Nein zur Unternehmenssteuerreform lll. Aber das erwarte ich auch von den Linken, wenn es um die Masseneinwanderung oder die Ausschaffung von kriminellen Ausländern geht.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

06

Feb

2017

(Wochenbuch 257): Gewerbebetrieb bekommt Kündigung wegen Asylunterkunft...

Grüezi mitenand

 

Vor ein paar Wochen bekam ich ein verzweifeltes Mail. Nach 43 Jahren muss ein Schwyzer Familienbetrieb seine Werkstatt räumen für Asylbewerber. Obwohl die Familie die Liegenschaft immer wieder selber saniert hat, obwohl man in all den Jahren regelmässig Lehrlinge ausgebildet hat, obwohl die Familie sich in den Vereinen und für das Dorfleben engagiert. Der Fall ist umso ärgerlicher, weil das Schweizer Asylwesen schon lange nichts mehr mit der ursprünglichen Idee zu tun hat (dem Schutz an Personen, die an Leib und Leben bedroht sind), sondern ein Instrument für Schlepper geworden ist, um Wirtschaftsmigranten nach Europa zu bringen, die vielfach im Sozialstaat landen.

 

Das kostet uns Milliarden Franken. Alleine für 2017 wurden im Parlament zusätzlich 500 Millionen Franken Sozialhilfe für Asylbewerber gesprochen. Die Rechnung zahlen die Steuerzahler - und ein Familienbetrieb wie die Firma Kaufmann Wohnbedarf, denen ihre Werkstatt gekündigt wurde, um Asylmigranten unterzubringen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

30

Jan

2017

(Wochenbuch 256): Geschichte hilft verstehen...

Grüezi mitenand

 

Ist die Türkei auf dem Weg zu einer Diktatur? Was haben die Konflikte im Nahen Osten und dem Balkan mit dem ehemaligen Osmanischen Reich zu tun? Warum ist Zypern in einen griechischen und türkischen Teil getrennt?

 

Wer die heutigen Entwicklungen und Konflikte verstehen will, muss sich mit ihrer Geschichte befassen. Ich lese gerade viel über das Ende des Osmanischen Reiches. Es umfasste den ganzen Balkan, die heutige Türkei, den Nahen Osten und fast ganz Nordafrika. Nach dem 1. Weltkrieg müssen die Sultane abdanken. Aber ihr Erbe beschäftigt uns bis heute. Auch der türkische Präsident Erdogan und seine Machtpolitik sind ohne diese Vorgeschichte nicht zu verstehen. Ich komme auf das Thema zurück.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

23

Jan

2017

(Wochenbuch 255): Zu den Ursprüngen des Universum...

Grüezi mitenand

 

Die parlamentarische Arbeit ist nicht nur Akten studieren und Zahlen beigen, manchmal darf man auch wirklich interessante Dinge erleben. So besuchte ich mit einem Teil der Finanzkommission die Forschungseinrichtung CERN in Genf, wo sich ein gigantischer Teilchenbeschleuniger im Boden befindet. Die Physiker versuchen mit Hilfe dieser Apparatur, die Ursprünge unseres Universums, den "Ur-Knall", zu ergründen. Absolut beeindruckend. Auch die Anlage selbst, die sich etwa hundert Meter unter der Erde befindet.

 

Was hat die Finanzkommission dort verloren? Die Schweiz gibt auch Darlehen für den Bau oder die Renovation von Immobilien, die sich im Besitz internationaler Organisationen befinden. Auch nach diesem Besuch und bei aller Sympathie für die grossartige Forschungsarbeit, die hier geleistet wird: Es geht um Schweizer Steuergelder und diese sollen nur nach sorgfältiger Prüfung gesprochen werden.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

16

Jan

2017

(Wochenbuch 254): Nicht die Augen verschliessen...

Grüezi mitenand

 

Sie kennen sicher die drei Äffchen... eines hält sich die Augen zu, das andere die Ohren und das dritte hält seine Hände vor den Mund. Die drei Äffchen sind in der Politik allgegenwärtig. Besonders bei unbequemen Themen wimmelt es von Politikern, die lieber den Mund halten oder die Augen verschliessen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann wäre ich manchmal auch lieber eines dieser drei Äffchen. Aber nicht diese Woche... Meine aktuelle Kolumne im Unterwaldner:

 

Der Fall Anis Amri muss uns zu

denken geben. Der Tunesier war im Dezember in einen Berliner Weihnachtsmarkt gerast und tötete zwölf Menschen.

 

Seine «Karriere» beginnt 2011, als er mit Schleppern nach Italien kommt und dort Asyl beantragt. Er gibt sich als minderjährig aus, kommt in eine öffentliche Schule und randaliert. Amris und andere Asylbewerber zünden ihre Unterkunft an und verprügeln einen

Erzieher. Er kommt ins Gefängnis und wird 2015 entlassen. Die italienischen Behörden versuchen, ihn nach Tunesien auszuweisen. Ohne Erfolg.

 

Amri verschwindet. Zuerst in die Schweiz, dann nach Deutschland. Auch dort meldet er sich als «Flüchtling», wird wieder kriminell und vorläufig festgenommen, aber schon am nächsten Tag entlassen. Die nötigen Ausweis-Ersatzpapiere aus Tunesien können nicht beschafft werden. Dann stuft ihn die Polizei als islamistischen «Gefährder» ein, er verkehrt in radikalen Moscheen und wird zeitweilig überwacht.

 

Was sagt uns der Fall Amri? Wer illegal nach Europa reisen will, nutzt am besten das Asylrecht. Die Herkunftsländer stellen sich gegen Abschiebungen – und die hiesige Politik ist nicht bereit, mit Sanktionen gegen diese Staaten vorzugehen. Dass Amri in Deutschland zuschlug ist Zufall. Es hätte auch die Schweiz treffen können. Wir müssen die illegale Asylmigration stoppen und unseren Rechtsstaat wieder durchsetzen.

 

Peter Keller, Nationalrat NW

 

 

Mo

09

Jan

2017

(Wochenbuch 253): Wenn der Dorfpolizist ein Gauner ist...

Ein Dorfpolizist und zwei "Töfflibuben". Juma-Theater 2017
Ein Dorfpolizist und zwei "Töfflibuben". Juma-Theater 2017

Grüezi mitenand

 

Neues Jahr, alte Tradition: immer im Januar führt die Jungmannschaft Hergiswil ihr Theater auf. Mit viel Einsatz bereitet sie den Besuchern einen lustigen und gemütlichen Abend. Besonders wenn der Dorfpolizist auf der Bühne der grösste Gauner ist... und am Ende doch alles gut wird.

 

Wie jedes Jahr verabredete ich mich mit meinen ehemaligen Kameraden von der Sekundarschule Hergiswil. Ein grosses Dankeschön der Juma Hergiswil für ihren tollen Beitrag an unser Dorfleben. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Junge in einem Verein engagieren.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

02

Jan

2017

(Wochenbuch 252): Was erwartet uns 2017...?

Grüezi mitenand

 

Hoffentlich durften auch Sie geruhsame und familiäre Festtage erleben.

Ich bin kein Mensch der Vorsätze, aber trotzdem ist es gut, dass das Leben einen Rhythmus hat. So wie der Sonntag eine Woche abschliesst und man wieder sagen kann: Ich schaue nach vorne. Auch der Jahreswechsel bietet uns die Möglichkeit, wieder aufzubrechen.

 

Das Bild zeigt eine Schiffsstation in Locarno. "Partenza" heisst Abfahrt. Wohin die Reise führt, weiss man im Leben nie so genau. Trotzdem sind wir alle eine Art Kapitän und verantwortlich, wohin der Kurs führt. Um auf das Bild zurückzukommen. Bevor das Schiff die Passagiere aufnimmt, kommt es an. Jeder Partenza geht eine Ankunft voran. Damit sind wir wieder beim letzten Wochenbuch: Advent = Ankunft. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes 2017.

 

Um den Gedanken noch politisch einzubetten. Der Bundesrat will mit der EU ein "institutionelles Rahmenabkommen" aushandeln. Im Klartext soll die Schweiz EU-Recht automatisch übernehmen und sollte es zu irgendwelchen Uneinigkeiten kommen, entscheidet der Europäische Gerichtshof. Akzeptiert unser Land dieses Urteil nicht, darf die EU sogar Strafen und Sanktionen gegen uns verhängen. Mit einem solchen Abkommen ist es vorbei mit unserer Selbstbestimmung und auch mit unserer direkten Demokratie. Fremdes Recht und fremde Richter werden bestimmen und nicht mehr wir Schweizerinnen und Schweizer. Um nochmals auf das Bild oben zurückkommen: Wir sollten unter allen Umständen selber Kapitän bleiben und sagen, wohin es geht mit der Schweiz. Helfen Sie mit.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller