Herzlich willkommen

"Mir liegt Nidwalden am Herzen – und die Schweiz. Ich stehe zu unserer

direkten Demokratie. Die Bürgerinnen und Bürger sollen das letzte Wort haben und nicht irgendwelche Richter oder Brüssel. Ein EU-Beitritt kommt für mich nicht in Frage.

Die Schweiz ist weltoffen und unabhängig. Das ist unser Erfolgsrezept und

dafür will ich mich stark machen."             

                                                                         

Mo

16

Jan

2017

(Wochenbuch 254): Nicht die Augen verschliessen...

Grüezi mitenand

 

Sie kennen sicher die drei Äffchen... eines hält sich die Augen zu, das andere die Ohren und das dritte hält seine Hände vor den Mund. Die drei Äffchen sind in der Politik allgegenwärtig. Besonders bei unbequemen Themen wimmelt es von Politikern, die lieber den Mund halten oder die Augen verschliessen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann wäre ich manchmal auch lieber eines dieser drei Äffchen. Aber nicht diese Woche... Meine aktuelle Kolumne im Unterwaldner:

 

Der Fall Anis Amri muss uns zu

denken geben. Der Tunesier war im Dezember in einen Berliner Weihnachtsmarkt gerast und tötete zwölf Menschen.

 

Seine «Karriere» beginnt 2011, als er mit Schleppern nach Italien kommt und dort Asyl beantragt. Er gibt sich als minderjährig aus, kommt in eine öffentliche Schule und randaliert. Amris und andere Asylbewerber zünden ihre Unterkunft an und verprügeln einen

Erzieher. Er kommt ins Gefängnis und wird 2015 entlassen. Die italienischen Behörden versuchen, ihn nach Tunesien auszuweisen. Ohne Erfolg.

 

Amri verschwindet. Zuerst in die Schweiz, dann nach Deutschland. Auch dort meldet er sich als «Flüchtling», wird wieder kriminell und vorläufig festgenommen, aber schon am nächsten Tag entlassen. Die nötigen Ausweis-Ersatzpapiere aus Tunesien können nicht beschafft werden. Dann stuft ihn die Polizei als islamistischen «Gefährder» ein, er verkehrt in radikalen Moscheen und wird zeitweilig überwacht.

 

Was sagt uns der Fall Amri? Wer illegal nach Europa reisen will, nutzt am besten das Asylrecht. Die Herkunftsländer stellen sich gegen Abschiebungen – und die hiesige Politik ist nicht bereit, mit Sanktionen gegen diese Staaten vorzugehen. Dass Amri in Deutschland zuschlug ist Zufall. Es hätte auch die Schweiz treffen können. Wir müssen die illegale Asylmigration stoppen und unseren Rechtsstaat wieder durchsetzen.

 

Peter Keller, Nationalrat NW

 

 

Mo

09

Jan

2017

(Wochenbuch 253): Wenn der Dorfpolizist ein Gauner ist...

Ein Dorfpolizist und zwei "Töfflibuben". Juma-Theater 2017
Ein Dorfpolizist und zwei "Töfflibuben". Juma-Theater 2017

Grüezi mitenand

 

Neues Jahr, alte Tradition: immer im Januar führt die Jungmannschaft Hergiswil ihr Theater auf. Mit viel Einsatz bereitet sie den Besuchern einen lustigen und gemütlichen Abend. Besonders wenn der Dorfpolizist auf der Bühne der grösste Gauner ist... und am Ende doch alles gut wird.

 

Wie jedes Jahr verabredete ich mich mit meinen ehemaligen Kameraden von der Sekundarschule Hergiswil. Ein grosses Dankeschön der Juma Hergiswil für ihren tollen Beitrag an unser Dorfleben. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Junge in einem Verein engagieren.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller

 

 

Mo

02

Jan

2017

(Wochenbuch 252): Was erwartet uns 2017...?

Grüezi mitenand

 

Hoffentlich durften auch Sie geruhsame und familiäre Festtage erleben.

Ich bin kein Mensch der Vorsätze, aber trotzdem ist es gut, dass das Leben einen Rhythmus hat. So wie der Sonntag eine Woche abschliesst und man wieder sagen kann: Ich schaue nach vorne. Auch der Jahreswechsel bietet uns die Möglichkeit, wieder aufzubrechen.

 

Das Bild zeigt eine Schiffsstation in Locarno. "Partenza" heisst Abfahrt. Wohin die Reise führt, weiss man im Leben nie so genau. Trotzdem sind wir alle eine Art Kapitän und verantwortlich, wohin der Kurs führt. Um auf das Bild zurückzukommen. Bevor das Schiff die Passagiere aufnimmt, kommt es an. Jeder Partenza geht eine Ankunft voran. Dann sind wir wieder beim letzten Wochenbuch: Advent = Ankunft. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes 2017.

 

Um den Gedanken noch politisch einzubetten. Der Bundesrat will mit der EU ein "institutionelles Rahmenabkommen" aushandeln. Im Klartext soll die Schweiz EU-Recht automatisch übernehmen und sollte es zu irgendwelchen Uneinigkeiten kommen, entscheidet der Europäische Gerichtshof. Akzeptiert unser Land dieses Urteil nicht, darf die EU sogar Strafen und Sanktionen gegen uns verhängen. Mit einem solchen Abkommen ist es vorbei mit unserer Selbstbestimmung und auch mit unserer direkten Demokratie. Fremdes Recht und fremde Richter werden bestimmen und nicht mehr wir Schweizerinnen und Schweizer. Um nochmals auf das Bild oben zurückkommen: Wir sollten unter allen Umständen selber Kapitän bleiben und sagen, wohin es geht mit der Schweiz. Helfen Sie mit.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller