(Wochenbuch 257): Gewerbebetrieb bekommt Kündigung wegen Asylunterkunft...

Grüezi mitenand

 

Vor ein paar Wochen bekam ich ein verzweifeltes Mail. Nach 43 Jahren muss ein Schwyzer Familienbetrieb seine Werkstatt räumen für Asylbewerber. Obwohl die Familie die Liegenschaft immer wieder selber saniert hat, obwohl man in all den Jahren regelmässig Lehrlinge ausgebildet hat, obwohl die Familie sich in den Vereinen und für das Dorfleben engagiert. Der Fall ist umso ärgerlicher, weil das Schweizer Asylwesen schon lange nichts mehr mit der ursprünglichen Idee zu tun hat (dem Schutz an Personen, die an Leib und Leben bedroht sind), sondern ein Instrument für Schlepper geworden ist, um Wirtschaftsmigranten nach Europa zu bringen, die vielfach im Sozialstaat landen.

 

Das kostet uns Milliarden Franken. Alleine für 2017 wurden im Parlament zusätzlich 500 Millionen Franken Sozialhilfe für Asylbewerber gesprochen. Die Rechnung zahlen die Steuerzahler - und ein Familienbetrieb wie die Firma Kaufmann Wohnbedarf, denen ihre Werkstatt gekündigt wurde, um Asylmigranten unterzubringen.

 

Mit besten Grüssen (und bis bald)

Peter Keller